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Spammer ...

... haben es immer auf Sie abgesehen!

Woher haben die Spammer denn ausgerechnet meine E-Mail-Adresse?

1. Durch Austesten der Mailadressen

Viele E-Mail-Anbieter (z.B. Google-Mail, Hotmail, MSN, Freenet, GMX, Web.de, Yahoo, ...) haben sehr viele Kunden. Spammer lassen einfach durch Programme E-Mail-Adressen erzeugen, die aus Wörterbüchern und Namenslisten zusammengesetzt werden. Nach dem Versenden dieser EMails kann meist ebenfalls automatisiert nachgeschaut werden, ob Fehlermeldungen zurückkommen oder nicht. Wenn keine Fehlermeldung zurückkommt, dann wird die E-Mail als angekommen markiert, was bedeutet, dass diese E-Mail-Adresse existiert (und damit bares Geld wert ist).

2. Einkauf von E-Mailadressen bei anderen Spammern

Derzeit kann man Listen mit Millionen von E-Mail-Adressen für rund 100 US$ kaufen. Wenn diese Listen aus nur 40% bestätigten E-Mailadressen besteht, kosten derzeit 1 Million E-Mailadressen (also mit 400000 bestätigten E-Mailadressen) rund 250 US$.

3. Sammeln auf Websites, Foren, Suchmaschinen und Newsgroups

Sehr viele hinterlassen im Internet beim Surfen eine breite Spur mit ihrer E-Mailadresse. Angefangen bei der Registrierung in Foren über den Onlinehandel bis hin zur zwangsweisen Angabe einer E-Mailadresse bei manchen Suchmaschinen kann man direkt zuschauen, wie E-Mailadressen bekannt gemacht werden. Um unseren Kunden diesen Ärger zu ersparen, schützen wir alle Benutzer unserer Dienste vor UBE (Unsolicited Bulk E-Mail) und UCE (Unsolicited Commercial E-Mail) -allgemein auch unter dem Begriff Spam bekannt - sowie durch E-Mails transportierte Viren, Trojaner und Würmer.

Verzichten Sie auf Gewinnspiele im Internet.
Wir haben uns testweise mit einer neuen E-Mailadresse bei 7 Gewinnspielen angemeldet und innerhalb von nur 4 Tagen 1.412 E-Mails mit Spam auf diese Adresse bekommen. Übrigens auch von der Freenet-AG, deren Bingo-Spam (das Bingo-Gewinnspiel) geradezu legendär hartnäckig war. (wir hatten fünf Jahren lang täglich zwei vergebliche Zustellversuche durch die Freenet-AG, die nicht abzustellen waren; selbst Beschwerden bei den merkbefreiten Postmastern der Freenet Ag waren erfolglos).

Das Impressum einer Website enthält (wenn man es rechtssicher machen möchte) immer eine gültige E-Mailadresse, die von Spammern mittels automatischer Programme direkt ausgelesen werden kann.

  • Verwenden Sie statt der direkten Angabe Ihrer E-Mailadresse wie `vorname.nachname@ihredomain.tld' lieber eine Grafik mit Ihrer E-Mailadresse. Andererseits können Sie es dem Spammer aber auch schwer machen und stattdessen einfach `vorname.nachname at ihredomain.tld' angeben.
  • Zur Anmeldung Ihrer Website wollen viele Suchmaschinen eine gültige E-Mailadresse, an die zur Bestätigung der Eintragung eine E-Mail geschickt wird.
  • Geben Sie hier auf keinen Fall Ihre echte E-Mailadresse an! Erzeugen Sie vorher eine temporäre E-Mailadresse bei uns im Administrations-Menü. Nach zwei Tagen löschen Sie diese einfach und sind auf diese Art vor Spam sicher.
  • Verzichten Sie auf den zweifelhaften Suchmaschinen-Eintragungs-Service diverser Websites! Angebote wie 'Eintragung in mehr als 450 Suchmaschinen und 1000 Linklisten' (womöglich auch noch für teuers Geld) sind zwar verlockend aber nutzlos.

Derzeit existieren gerade mal fünf Suchmaschinen, bei denen man sich anmelden sollte. Bei diesen fünf Suchmaschinen kann man sich ohne ins Schwitzen zu kommen innerhalb von 10 Minuten selbst anmelden. Der Rest sind Suchmaschinen, die eine so geringe Besucher-Frequenz haben, das es sich wirklich nicht lohnt oder Suchmaschinen, die ihren von Haus aus sehr geringen Bestand durch Google auffüllen

Sorgen Sie dafür, das Ihre Website vor der Eintragung bei den Top 5 intern gut verlinkt ist (alle Seiten von der Startseite aus direkt erreichbar) und das die Meta-Tags (Keyword und Beschreibung) sowie Dokumentnamen und Titel korrekt sind. Auf diese Art erhalten Sie sicher mehr Besucher als mit den restlichen 9000 Suchmaschinen.


Einige Antispam-Programme bieten eine Funktion den Spamversender darüber zu informieren, dass die E-Mailadresse ungültig ist. Scheinbar eine gute Idee, aber genauer betrachtet doch eine der schlechtesten Ideen zu diesem Thema:

  • Die Fehlermeldungen, die diese Programme erzeugen, unterscheiden sich deutlich von den Fehlermeldungen der echten Mailservern. Die Fehlermeldungen werden nicht direkt bei Einlieferung erzeugt sondern erst später; auch dies ein deutlicher Hinweis auf die Gültigkeit. Nebenbei steht im Mailheader der Fehlermeldung nicht die eigentliche IP des Mailservers (leicht durch eine Abfrage des gültigen MX zu kontrollieren) sondern die meist dynamische IP Ihres Rechners.
  • Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, dass die Absendeadresse gefälscht ist
  • Ihre Fehlermeldung kommt gar nicht beim Spammer an. Im besten Fall erhalten Sie Ihre Fehlermeldung wieder zurück. Im schlimmsten Fall erhält ein unschuldiger, dessen E-Mailadresse zum Spammen missbraucht wurde die Fehlermeldung. Stellen Sie sich einfach mal vor Ihre eigene Adresse würde von einem Spammer als gefälschte Absender-Adresse verwendet. Dann schicken Ihnen vielleicht zigtausende Anti-Spam-Programme eine Fehlermeldung an Ihre Adresse, Ihr Postfach läuft über und Sie...

Manche Websites (ja, auch wir!) bietet als Zusatzservice Newsletter an. Dieser meist sehr sinnvolle Extraservice bietet gewisse Gefahrenquellen, die Sie einfach umschiffen können.

  • Geben Sie auch hier auf keinen Fall Ihre echte E-Mailadresse an! Erzeugen Sie vorher eine E-Mailadresse mit deutlichem Hinweis auf den Zweck bei uns im Administrationsmenü. Damit können Sie bei Eintreffen von Spam jederzeit nachvollziehen, wo er herkommt und entsprechend reagieren.
  • Auch bei großen Providern und Service-Dienstleistern ist man nicht davor gefeit, das die eigene E-Mailadresse unberechtigt aus den Systemen ausgelesen werden kann. Sei es durch Unkenntnis, technischen Fehlfunktionen oder einfach nur durch mangelnde Konfiguration, die Häufigkeit der erfolgreichen Abfragen nach E-Mailadressen nimmt leider zu (und dies, obwohl es wirklich einfach ist, die Abfragen nach den 'Abonnenten' schon im Vorfeld abzublocken).

4. Bestätigung beim Spammer

Immer häufige verwenden Spammer gefälschte E-Mails mit scheinbar privatem Inhalt (z.B: Hallo Inge, es war schön Dich nach so langer Zeit wiederzutreffen! Wollen wir uns am Samstagabend im Biergarten treffen?).
Ahnungslose Nutzer schreiben nun an diesen Spammer dass seine E-Mail falsch zugestellt wurde... Durch diesen gut gemeinten Hinweis hat der Spammer wieder eine E-Mailadresse bestätigt.

  • Antworten Sie niemals auf E-Mails dieser Art. Wenn bei 100.000 dieser Mails eine echte dabei ist, wird die Welt es verschmerzen können.
  • Wollen Sie unbedingt Antworten, so senden Sie UNS die E-Mail mit allen Headern, wir untersuchen die E-Mail für Sie und geben Ihnen dann Bescheid. Bei unserem Webhosting immer kostenlos!
  • Verzichten Sie auf automatische Antworten (Autoresponder).

5. Spam-Bot-Netzwerke

Es gibt im Internet Viren und Würmer mit denen Ihr Computer bei einem Besuch einer Website infiziert werden kann. Manche dieser Würmer haben nur den Zweck, alle E-Mailadressen in Ihren Mailprogrammen zu sammeln und diese weiterzuleiten. Andere Würmer warten einige Zeit und holen sich dann Texte von eigens zu diesem Zweck erstellen Websites um diese dann per Mail von Ihrem Rechner aus an alle E-Mailempfänger aus Ihrem Mailprogramm zu senden. Ihr Computer ist damit selbst zu einem Spambot (Bot = Robot) geworden.

6. Whois-Abfragen

Nicht nur bei den Indern sehr beliebt ist auch das Ausforschen Ihrer Daten per WHOIS-Abfrage. Erst werden Sie per Mail an die Admin-Adresse mit scheinbar günstigen SEO und Design-Angeboten überschüttet, dann kommen die Immobilienhaie und zu guter Letzt nervt man Sie per Telefon. Natürlich gerne auch spät abends oder mitten in der Nacht. Dieses fragwürdige Handeln ist uns mehr als Suspekt. Bei uns haben Sie daher die Möglichkeit, unsere Kontaktdaten zu hinterlegen. Wir wissen, wie wir mit den Spammern umgehen.

Webhosting spamfrei